14. März 2017

Köln, Rheinufer

Heute Morgen hört man endlich mal wieder die Vögel zwitschern und der ständige Regen hat aufgehört! Gott sei Dank! Als Theologe habe ich nur darauf gewartet, dass jeden Moment die Arche Noah vorbeifährt, um ein paar von uns vor dem Dauerregen zu retten.

Außerdem wartet, glaube ich, unser ganzes Land, ganz Europa, wahrscheinlich sogar die ganze Welt auf „Rettung“!
So viel, wie momentan los ist. Kann mich nicht erinnern, dass es sich schon mal so anfühlte wie jetzt.
Es macht den Anschein, als wäre dadurch kaum noch Zeit für den Einzelnen, das Individuum. Die persönlichen Wünsche, Träume und die eigenen Herausforderungen. Man ist nur mit dem „großen Ganzen“ beschäftigt. Aber man sollte sich auch Zeit für sich nehmen, sich bewusst aus dem Weltgeschehen rausnehmen und sich um seine eigenen Bedürfnisse kümmern, damit man selbst nicht zu kurz kommt. NUR dann kann man wahrscheinlich die besten Entscheidungen treffen, mit oder vor allem auch mal gegen den Strom schwimmen und voller Mut und ohne Angst seine Meinung dem Rest der Welt verkünden.

Die Lösung ist für mich, sich seinen eigenen Rettungsanker zu erschaffen, seinen eigenen „Rettungsring“ quasi immer um sich herum zu haben, um nicht in all dem Informationsfluss zu ertrinken. Sich am sicheren Rettungsring festhalten zu können, wenn man Angst hat „baden“ zu gehen. Genau dieses erfüllt ein kleines Stück Papier, jeder sollte sich seine eigene Liste schreiben.
Eine kleine Liste mit den persönlichen Wünschen. Digital auf dem Smartphone ist auch okay, dann hat man sie immer dabei.
Wir schreiben uns Einkaufslisten, To Do-Listen, Was-nehm-ich-mit-in-den-Urlaub-Listen… Warum nicht auch mal eine ganz persönliche Ich-möchte-dieses-und-jenes-Liste?!
Wir schreiben uns täglich auf, was wir kaufen wollen, zu tun haben, nicht vergessen dürfen usw., aber die meisten Menschen schreiben sich nicht auf, was sie erreichen wollen, was ihnen wichtig ist, was sie sich wünschen. Man sollte sich diese Liste in jeder freien Minute anschauen, vor allem aber vor dem Schlafen und gleich nach dem Aufstehen.
Wer geht abends mit negativen Gedanken ins Bett? Bitte melden!
Wer steht mit negativen Gedanken wieder auf? Nochmal bitte melden!
Wer guckt abends Nachrichten oder Mord-und-Totschlag-Krimis vor dem Schlafen? Alle melden sich!

Man kann es auch einmal anders probieren! „Rettungsring“ raus und RESET drücken!
Wenn man sich durchliest, wo die Reise hingehen soll, was einem wichtig ist und was man erreichen will, dann läuft der Körper und der Geist automatisch zielstrebig in diese aufgezeigte Richtung. Das passiert passiv. Es ist die Macht der guten Gedanken. Nach kurzer Zeit merkt man, wie sich die ersten Dinge erfüllen, weil man sich täglich damit selbst konfrontiert. Und dazu merkt man, wie sich Ziele und wünsche ändern, wie man hier und da ein Wort ergänzt, Details verändert oder sogar streicht, weil man merkt, dass sich Wünsche und Träume auch verändern. In jedem Fall schafft es einen Anfang und es sendet aus, dass man bereit ist, sich auf seine Wünsche zuzubewegen! Und man muss es keinem erklären! Einfach machen und sich freuen, dass es funktioniert.
Bei meinen Coachings funktioniert das ganz genauso – man nennt das Konditionierung!

Bei einem meiner Coachings hat mir eine Schülerin diese Woche erzählt, wie sie den Weg zu mir gefunden hat und welcher Wunsch dahinter stand. Und genau dieser Weg zu mir ist wirklich verrückt! ABER der Wunsch nach MEHR, der Wunsch, singen zu wollen, sich zu verändern und etwas für sich und sein Leben zu tun, war so stark, dass er sich einen Weg gesucht hat.
Und sie und ich waren darüber sehr überrascht, über welche Umwege solch starke Wünsche trotzdem am Ziel ankommen!
Ein Fluss fließt ja auch nicht gerade, sondern nimmt Unwege, findet aber schlussendlich sein Ziel.

Die richtigen Menschen und Möglichkeiten werden einem zur rechten Zeit zur Verfügung gestellt und man sollte sich immer wieder angucken, was man schon geschafft hat! Viele Dinge, die man sich erträumt hat, haben sich schon erfüllt, an viele Dingen ist man schon ziemlich dicht dran und darauf sollte man stolz sein.
RTL-Moderator Wolfram Kons hat sich mit mir genau über dieses Thema letzte Woche bei ÜBER DEN DÄCHERN DER STADT unterhalten und hatte auch sonst eine bemerkenswerte Einstellung zum Leben! „Stolz sein auf das, was man geschafft hat!“, das war seine Devise!

Klickt euch HIER nochmal ins ganze Interview! Es lohnt sich!

Die Erfindung des Wunschzettels kommt nicht von ungefähr, sie soll den Weihnachtsmann (und die Eltern) davon überzeugen, dass all die darauf stehenden Dinge UNBEDINGT und ABSOLUT notwendige Geschenke wären!
Warum sollten wir dieses Prinzip als Erwachsene ändern?

Also, auf die Liste – FERTIG – LOS!

Ich freue mich, zu hören, welche Wünsche euch das Leben erfüllt hat!

Eine gute Woche, wir sehen uns Freitag bei COACH ME mit noch mehr guten Gedanken!
Euer Gerrit

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