15. November 2017
Köln, Rheinufer

Bewegte Zeiten, der November zeigt sich – wie jedes Jahr – in voller Pracht.
Letzte Woche hatte ich ja schon beschrieben, wie verrückt es ist, dass neben all den schönen Begleiterscheinungen wie Kaminabenden, Weihnachtsstimmung, Lebkuchen und stürmischen, aber irgendwie gemütlichen Herbstsonntagen, die Welt verrückt spielt.
Von dem, was ich zu hören bekomme oder ich mit meinen Sinnen wahrnehme, kann ich es nur nochmal unterstreichen und habe in den vergangenen Tagen selbst immer und immer wieder an das „Augusteum-Beispiel“ aus dem letzten Blog denken müssen.
„Zerstörung und Veränderung sind der Fortschritt“ – man muss es zulassen, dass Dinge, die einst unumstößlich wirkten, zu brechen beginnen. Man muss zulassen, dass die Dinge anders kommen als man denkt, dass das Leben einen dahin mitnimmt, wo es einen haben will.
Helfen können einem dabei nur die eigenen guten Gedanken, die Menschen drumherum und… Inspirationen – Zeichen.
Wie zum Beispiel Filme oder Bücher.

Ihr kennt ja bereits einen Großteil meiner Filme-Bibliothek und auch diese Woche habe ich mir einen Film angeguckt, der mir den nötigen „Kick“ für die Woche gegeben hat. Ich hätte und wollte mir alle paar Minuten ein Zitat aus dem Film aufschreiben können. Nach ein Mal sehen gehört er jetzt schon zu meinen absoluten Favoriten.

„Zu guter Letzt“ mit Shirley McLaine und Amanda Seyfried ist ein Film, der eben diese Art von Botschaften für uns bereithält, die wir brauchen, um „durchzukommen“!

Mit über 80 Jahren beauftragt die wohlhabende und gestandene „Kontrollfreakin“ Harriet die Journalistin Anne zu Lebzeiten ihren Nachruf zu verfassen. Das gestaltet sich aber selbst für eine talentierte Journalistin schwierig, wenn der Ruf, der dem Nachruf vorausgeht, derart rouiniert ist.

Beide beschließen, die verbleibende Zeit der alten Dame dafür zu nutzen, Gutes in der Welt zu hinterlassen und somit den Nachruf schöner zu gestalten.
Dabei entwickelt sich aus einem nicht so glanzvollen Vorhaben eine tiefe und ehrliche Freundschaft und beide lernen sich durch die Augen des anderen erst richtig kennen und beginnen ein neues, ein lebenswertes, ein risikofreudiges Leben.
Eines, dem ein Nachruf folgen wird, der sich gewaschen hat!

Aus “Wegsehern” werden “Risikokinder”, die bemerken, dass es lediglich ein Risiko ist, KEINES einzugehen!

Unbedingt ansehen! Die perfekte Motvationsspritze für den Alltagstrott.

Bleibt das Potenzial ungenutzt, entsteht Frust, aus Frust Macken, Macken formen deinen Charakter, dein Charakter wird dein Schicksal. Also sollten wir darauf Acht geben, unser Potenzial nutzen.
Wir sind nicht umsonst auf diese Erde gesetzt worden. So wie Schachfiguren hat jeder seine Bedeutung, geht mal einen vor, zwei zur Seite, einen Schrtt vor oder umgekehrt – jeder ist da und hat seine Berechtigung und trägt zu einem guten Schachspiel bei. Irgendwas ist doch jeder!

Das Leben will gelebt werden, mit all seinen Veränderungen und Irrungen und Wirrungen. Wir müssen manchmal auf schmerzhafteste Art und Weise lernen und Risiken eingehen. Eben zwei vor und vielleicht drei zurück.
Seid ihr bereit, das Risiko einzugehen, etwas Dummes oder etwas Großes zu tun?!
Ist man bereit, den Weg zu Ende zu gehen, selbst wenn man die Chance bekommt, zurückzukehren in den vermeintlich sicheren Hafen, dafür aber ohne wirkliche Perspektive?

Diese Frage müssen und sollten wir uns alle täglich stellen und lernen, stärker zu werden. Nicht einzuknicken, weiterzugehen, auch wenn es erstmal sooo schön wäre, stehenzubleiben.
Oft werden unsere Ambitionen von Selbstzweifeln regelrecht “kastriert” und die Angst gewinnt. Angst ist aber immer ein schlechter Berater, das haben wir alle schon oft gehört und es stimmt!

Fallen wir auf die Schnauze, täuschen wir uns ruhig mal, verlieren wir ruhig scheinbar erstmal, aber dann LEBEN wir!
Wenn wir hinfallen, leben wir! Wer nicht losläuft, kann auch nicht hinfallen.
Wer den sicheren Weg nicht verlässt, wird den Hang und den Sonnenuntergang nicht sehen!

Du machst keine Fehler – Fehler machen dich! Sie machen dich zu “dir”!

Ein ganzes Leben wartet darauf gelebt zu werden und es gestaltet sich so wie es sich eben gestaltet. Nehmen wir es, wir haben eh nur das eine – jeder seins!

Zeigen wir es dem November, zeigen wir als eigenes “Kompetenzteam” (eine Freundin sagt das immer!) der Welt, weshalb wir hier sind. Beweisen wir, dass das Gute sich multipliziert, wenn man es aussendet, auch, wenn drumherum der Wahnsinn ausbricht. Man muss der jetztigen Zeit, dem “Jetzt und Hier” Bedeutung geben, darf sich nicht ergeben und es einfach nur “hinnehmen”. Sondern “wahrnehmen”, “annehmen” und etwas daraus machen, der ganzen Sache eine Bedeutung geben!

Lassen wir uns emotional nicht “kastrieren” und unsere Ambitionen am Leben!
Es lohnt sich!

Wir demonstrieren und rufen laut:
KEINE KASTRATION! KEINE KASTRATION!

Bis nächste Woche liebes Kompetenzteam,
Euer Gerrit

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